Edel gesichert!

Neues aus dem Münzkabinett

Eine Silberschale, ein auf vielfältige Weise bemerkenswertes rheinisches Fundstück, gelangte nun in den Besitz des Münzkabinetts des LVR-LandesMuseums Bonn. Sie gehörte zu den kostbaren Silbergegenständen aus dem Bestand des Hauses Berghe von Trips, das vor allem durch den tragisch verunglückten Rennfahrer Wolfgang Berghe von Trips bekannt ist.

Es ist eine ungewöhnliche, muschel- oder blattförmige Silberschale. In die Silberschale eingelassen waren neun alte Silbermünzen vom Ende des 17. Jahrhunderts.

 

 

Das besondere an der sehr fein gestalteten und präzise auf die Münzen abgestimmten Schale sind nicht nur das wertvolle Material und die schöne Form, sondern vor allem die Art der eingearbeiteten Münzsammlung. Es handelt sich dabei nämlich nicht um eine willkürlich zusammengestellte Gruppe von Sammelmünzen, wie dies häufiger vorkommt, sondern um einen kleinen Schatzfund, der Mitte des 19. Jahrhunderts im Holzhauserwald bei Hemmersbach entdeckt worden war. Die Münzen selber sind fast 200 Jahre älter und dürften im Zug des Pfälzischen Erbfolgekrieges an der späteren Auffindungsstelle verloren gegangen sein.

Angefertigt wurde die Schale um 1900 in der bekannten Hanauer Silberschmiedewerkstatt Weinranck & Söhne, deren Herstellermarke sich auf der Schaleninnenseite befindet.

 

[Claudia Klages]

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