#jungsteinzeit2016 „Schmuck -damals und heute“

Die Ausstellung „Revolution Jungsteinzeit“ geht zu Ende. Nur noch bis zum 3.4. ist sie bei uns im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen. Für die letzten zwei Wochen der Mitmachaktion haben wir uns das Thema Schmuck ausgesucht.

Der Großteil des Schmucks wird in den jungsteinzeitlichen Gräberfeldern gefunden. Dazu gehören Anhänger, Ketten, Armringe und sogar reichen Kopfschmuck. Aus unserem absoluten Highlighgtfund, dem Brunnen von Kückhoven, hat sich etwa eine Bernsteinperle erhalten. Auch andere Funde von Zähnen oder Steinen, die durchlocht sind, lassen auf Kettenanhänger schließen. So sind die Zähne von unterschiedlichen Tierarten aus einem der Großsteingräber von Schmerlecke wohl zu deuten.

Schmuck wurde bei außergewöhnlichen Anlässen getragen, wie auch im Alltag. Da unterscheiden wir uns von den Jungsteinzeitlern in keinster Weise. Das Material ist ähnlich vielseitig: Muscheln, Tonperlen, Knochen, Steine, sogar Schneckenhäuser; vieles kann weiterverarbeitet werden. Spondylusmuscheln können beispielsweise zu Armringen oder Gürtelverzierungen werden. Kleine Muscheln und Schneckenhäuser wurden mit Perlen zusammen in Haarnetze gewebt.

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Schickt uns eure Fotos: Welche Art von Schmuck tragt ihr? Natürliche Materialien, Modeschmuck oder echten, kostbaren aus Gold und Silber? Oder stellt ihr euren Schmuck vielleicht sogar selbst her?

Ihr könnt uns Bilder zum Thema bis zum 3.4. als PN bei Facebook senden, dort direkt hochladen oder sie per Mail an boecker@masch-media.de senden.

Der Hashtag zur Aktion ist: #jungsteinzeit2016. Also nicht vergessen den Hashtag hinzuzufügen. Neue Einreichungen stellen wir regelmäßig vor und am Ende wird unter allen Einsendungen per Zufall ein Gewinner von zwei Freikarten und einem Katalogpaket für unser Museum ermittelt.

Zu den Teilnahmebedingungen gelangt ihr hier: http://bit.ly/1ToASz4

 

Am Sonntag, den 3.4., von 11-17 Uhr verabschiedet das LVR-LandesMuseum Bonn die Ausstellung mit dem Familientag „Mensch und Natur im Frühling“.

Der Familientag dreht sich ein letztes Mal rund um die Themen der Landesausstellung: Von der Ernährung über die Wasserversorgung bis hin zur Pflanzenkunde in der Jungsteinzeit. Für große und kleine Besucher gibt es viele Aktionen zum Mitmachen, die aktuelle Fragen beantworten und in vergangene Zeiten entführen.

An acht Stationen erzählen Experten wie Archäologen, Imker und sogar ein Pflanzendoktor von ihren Fachgebieten. Der Imker bringt seinen Bienenstock mit und erklärt die Honigproduktion. Der Pflanzendoktor beantwortet Fragen, warum Ihre Pflanzen nicht so schön blühen oder was dem Gartenboden fehlt. Es können auch eigene Pflanzen zur Begutachtung mitgebracht werden. Die Archäologieexperten zeigen wie man in der Jungsteinzeit ein Haus nur mit Hilfe einer Dechsel und seiner Körperkraft bauen konnte und was das Besondere an den ersten Brunnen in Jungsteinzeit ist – einer wahren technischen Revolution.

Auch wird noch einmal der jungsteinzeitliche Ofen im Skulpturenhof angefeuert. Wie dieser betrieben wird und was man alles Leckeres dort backen kann, erklären die Mitglieder des Bandkeramischen Vereins und natürlich darf man das Gebackene probieren.

Die Workshops „Butter, Brot und Kräutersalz“ sowie „Filztaschen nähen“ runden das Angebot ab. An diesem Tag gibt es außerdem jede Stunde die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Weitere Infos finden Sie/findet ihr auf unserer Homepage.

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