Mein Museumsporträt

Mein Museumsporträt  ist der Rundgang, den die Kinder und Jugendlichen im Laufe des Projektes „My museum“ eigenständig erarbeitet haben. Sie lernten die Sammlung des LVR-LandesMuseums und die unterschiedlichen Aufgaben und Arbeitsbereiche eines Museums kennen. Sie arbeiteten mit fachspezifischen Referenten, kreativen Köpfen und Pädagogen. Sie tauschten sich untereinander aus, diskutierten, präsentierten, unterstützten einander und wuchsen zu einem tollen Team zusammen. Das Museumsporträt, das die Kinder und Jugendlichen  erarbeiteten, stellten sie selbstständig zusammen und präsentierten auf diese Weise eine besondere Führung zu ausgewählten archäologischen Objekten und Kunstwerken aus der Sammlung des Museums.

Diese Führung stellt den erfolgreichen Abschluss des Projekts „My museum“ dar. So wie die Kinder und Jugendlichen das Museum sehen. Dazu gehörte die Informationen zu ausgewählten Objekten aus Ausstellungs- und Objekttexten zu filtern, Audioguide-Beiträge anzuhören und im Internet zu recherchieren. Den Ablauf ihrer Museumsführung planten sie ebenfalls in eigener Verantwortung, die Museumspädagogen standen hierbei beratend zur Seite. Wie kann man eine Führung gestalten? In welcher Reihenfolge ergeben die ausgesuchten Objekte einen Sinn und einen guten Rundgang? So entstanden drei Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Gruppe 1: Erlebnispädagogik Giovanna und Diana widmeten ihre Führung der Erlebnispädagogik. Sie führten ihre Gruppe von der eiszeitlichen Urlandschlaft zum Auerochsen-Geweih Auerochse und schließlich zum römischen Würfelturm.

Gruppe 2: Philipp, Max und Simon boten eine Führung zu moderner Kunst an mit der Ausnahme des unglaublich faszinierenden römischen Eisenofens: Gestartet wurde bei der Installation von Mary Bauermeister „All things and other things involved“, weiter ging es zu Günther Ückers „Spirale“ und zum Modell des römischen Eisenofens um schließlich bei Gerhard Hoehmes „Der lange Abschied des Gustav René Hocke“ zu enden.

Gruppe 3: Dana, Annika und Nour hatten es die Farben und Formen angetan: Sie führten von Oliver Jordans „Weg des Philosophen“ zu Hann Triers frühlinghaften „Primavera“ und Boettchers „Rückweg vom Schulausflug“ bis hin zu İskender Yedilers „Rose“ und  Bernard Schulzes farbenreichem und fantasievollem „Migof-Triptychon“.

Ganze 90 Personen kamen zur öffentlichen Abschlusspräsentation: Freunde, Familienmitglieder, Lehrer, OGS-Betreuer und  interessierte Besucher folgten gespannt den einzelnen Führungen der jungen und neu entstandenen Besucherbegleiter.

Die Direktorin Gabriele Uelsberg eröffnete die Präsentation, Projektleiterin Anna Herber sprach zum Projekt und zum Ablauf der Präsentation. Danach waren die Kinder und Jugendlichen dran, die nun ihre Freunde, Familien und Gäste stolz und begeistert durch ihr (My) Museum führten.

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