My Museum – Museum kennenlernen

Am Samstag 06.09.14 trafen wir uns zum ersten Workshop, der unter dem Titel „My Museum – Museum kennenlernen“ stattfand. In lockerer Runde konnten wir die Teilnehmer und sie sich untereinander kennenlernen. Außerdem gab es einen ersten Rundgang durch das Museum. Bevor wir jedoch in die Ausstellung ausschwärmten, haben wir Buttons hergestellt. Wieso Buttons, werden sich einige jetzt bestimmt fragen? Weil das eine gute Möglichkeit ist, sich an ein Thema heranzutasten, kreativ zu arbeiten und Namensschilder herzustellen. Auf diese einfache Weise haben wir und die Kinder und Jugendlichen einen einfachen Einstieg uns kennenzulernen, über die Schlagworte des Projekts nachzudenken und zu sprechen sowie direkt etwas herzustellen, was uns für die gesamte Laufzeit des Workshops mit dem Projekt verbindet: der Button, der selbst gestaltet ist und zeigt, dass ich zum Projekt gehöre.

Buttons_basteln

Nach unserer kleinen kreativen Runde haben wir dann das Museum erkundet: Als inhaltliche Orientierungshilfe dienten unsere Illustrationen „Schön?“, „Mutig?“ und „Gerecht?“. Überraschend fand ich, dass die Kinder und Jugendlichen die Begriffe schnell von den Illustrationen gelöst haben und besonders die Frage nach dem Begriff „Schön“ direkt auf ein Kunstwerk bezogen haben und nicht auf eine Person. Einige haben schnell ihre Wahl getroffen und sind zielstrebig auf ein Kunstwerk zugelaufen, anderen fiel die Wahl schwerer, was ich gut nachvollzeihen kann, bei der Größe und Vielfalt unseres Hauses. Als wir uns dann jedoch – gemeinsam durchs Museum schlendernd – über die Objekte und Gemälde unterhalten haben, kam auch den Unentschlossenen eine Idee.

Zeichnen

Von Christian Eduard Boettcher „Heimkehr vom Schulfest“ (1852), Hann Trier „Primavera“ (1964), Mary Bauermeister „All Things Involved in All Other Things“ (1964-1968) und Oliver Jordan „Der Weg der Philosophen“ (2013) fiel ihre Wahl auf sehr unterschiedliche Kunstwerke. Was mich besonders freut, dass die Kinder und Jugendlichen keine Angst vor abstrakter und zeitgenössischer Kunst hatten. Auch an die Bilder der Düsseldorfer Malerschule, die oft voller Symbole und inhaltlicher Details sind, haben sie sich getraut.

präsentieren

Über die Wand- und Objekttexte – wir Museumsleute nennen sie auch Labels – suchten die Kinder und Jugendlichen Informationen zum Kunstwerk heraus, beschrieben es und schrieben auf, wieso sie sich für gerade dieses Kunstwerk entschlossen haben. Ihre Gedanken und Ergebnisse hielten sie begleitet von Skizzen in ihrem Tagebuch fest. Abschließend stellten wir einander unsere Kunstwerke vor und erzählten wieso wir uns gerade diese ausgesucht haben und was uns besonders daran gefiel.

 

Anna Herber

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